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»Hymns To The Night«

Lea Porcelain

Die Nacht hat viele Gesichter: Zwei Berliner inszenieren ihre Antithese zum lauten Nachtleben in der Hauptstadt als düster-synthetische Postpunk-Katharsis.
Geschrieben am
Markus Nikolaus und Julien Bracht hatten die Nase voll von Berlins Nächten. Sie suchten einen eigenen Blickwinkel auf die Nacht, wollten Repräsentanten eines individuellen Empfindens sein. Auf dem Debütalbum als Lea Porcelain, das völlig konsequent »Hymns To The Night« heißt, zeichnen sie ein düster-unterkühltes, nachdenkliches und zutiefst melancholisches Nachtbild, in dem man von Pop gewohnte Songstrukturen lange suchen muss – die musikalischen Visionen des Duos wirken wie repetitiv inszenierte Momentaufnahmen.

Und weil kein Moment dem anderen gleicht, ist die Nähe zu Kraut, New und Cold Wave sowie Postpunk auch nur der kleinste gemeinsame Nenner der zwölf Hymnen. Dabei brechen sie die maschinelle Monotonie aus hallenden Drums und weitläufigen Synthie-Flächen immer wieder auf, wenn sie in »A Year From Here« etwa eine Ukulele mit wehen Klängen von Sonnenstrahlen künden lassen. Doch die sind nicht in Sicht: »Hymns To The Night« ist eine schwarz verhangene, in ihrer Introspektion absolut faszinierende Ode an die Stunden, in denen außer langer Dunkelheit nicht das Geringste gewiss ist. 

Lea Porcelain

HYMNS TO THE NIGHT

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Lea Porcelain Recordings

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