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»I’ll Break Ya Legg«

Lars Eidinger

Wie klingt es, wenn Lars Eidinger sich in den Keller seiner Eltern einschließt und ein Sample-basiertes Album aufnimmt? Es klingt düster, melancholisch und irgendwie genau so, wie man sich die Seele dieses Ausnahmeschauspielers vorstellt.
Geschrieben am
Wahrscheinlich hätte die Welt bei einem Album aus Lars Eidingers Feder eher mit einer Indie-Platte gerechnet, schließlich ist der Schauspieler auch eher ein Indie-Typ. Aber Überraschung: »I’ll Break Ya Legg« ist Sample-basierter düsterer Instrumental-HipHop. Wer Eidinger schon mal auf einer Party als DJ erlebt hat, ist an dieser Stelle sicherlich erleichtert, dass er nicht seinem Faible für abfälligen Trash-Pop freien Lauf gelassen hat. Tatsächlich ist der Platte der Beginn ihrer Produktionszeit, etwa 1996, anzuhören.

Beats à la Kruder & Dorfmeister und Beigaben aus Jungle und Drum’n’Bass paaren sich mit düsteren Moll-Chords und Synthie-Flächen – alles ziemlich lo-fi und dunkel. Auch den Keller von Eidingers Eltern hört man gut raus, man kann fast die nächtlichen Joints riechen, die die Produktion verschlungen haben muss. Das ist eben die Art, wie Eidinger an Dinge herantritt, Berechenbarkeit ist seine Sache wahrlich nicht. Es ist fraglich, welcher DJ zukünftig nach dieser Platte greifen wird. Doch was wissen die schon? Dieses Kellerprodukt fasziniert mit seiner düsteren Verspultheit und zieht in einen absurden Bann zwischen Nostalgie und Transzendenz.

Lars Eidinger

I'll Break Ya Legg

Release: 10.11.2017

℗ 2017 !K7 Records

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