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»Ringthing«

Jaguwar

Jaguwar erschaffen mit »Ringthing« einen mächtig scheppernden Hybriden aus Shoegaze und melodischem Power-Pop, der hierzulande seinesgleichen sucht. Die Riege der Genre-Vorbilder aus Übersee darf sich warm anziehen.
Geschrieben am
In Zeiten des Shoegazer-Revivals stehen die Zeichen für das Berliner Trio Jaguwar ganz klar auf Erfolg. Zum Glück klingt der Sound ihres Debüts dabei so herrlich undeutsch, dass die Band den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Notorische Nörgler schwingen da reflexartig gleich die große Referenzkeule, aber zu viel My Bloody Valentine oder Ride gehört zu haben war schließlich noch nie ein Verbrechen. Jaguwars Qualität liegt vielmehr in der Unwägbarkeit: Genretypische Schichtarbeit mit geladener Effektbatterie trifft auf ausufernde Songstrukturen mit abwechselnden Gesangspassagen und ganz viel Liebe zur Melodie.

Es hallt und scheppert an allen Ecken, hämmernde Drums steigern sich in Ekstase, und hin und wieder werden die Songs sogar durch Noise verstärkt. In puncto Catchiness erinnert das an die frühen Pains Of Being Pure At Heart, »Crystal« ist dagegen eher eine wavige The-Cure-Nummer, die sich am Ende in ein Gitarrengewitter entlädt. Gratulation zu diesem durchgehend hochklassigen Album, mit dem die Berliner mit Sicherheit auch international in ein paar Ärsche treten werden.

JAGUWAR

Ringthing

Release: 12.01.2018

℗ 2018 Tapete Records

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