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»Grau«

Illegale Farben

Illegale Farben paddeln manchmal zwar etwas angestrengt im Bermuda-Dreieck aus Punk, NDW und Pop umher, doch gelingt ihnen das Kunststück, nicht darin zu versinken.
Geschrieben am
Gründe, Illegale Farben tatsächlich verbieten zu wollen, gäbe es schon ein paar: Thoms stets genervten Gesang beispielsweise oder Zeilen wie »Viele Leute wollen Wurst«, die man nur dann noch dadaistisch nennen kann, wenn man diese Kunstrichtung entweder nicht versteht oder nicht mag. Taktisch unklug mag sein, dass die Kölner beide Kritikpunkte bereits in der Vorabsingle »Kein Problem« maximal ins Zentrum rückten, und doch sollte man sich nicht vorschnell von »Grau« vergraulen lassen. Illegale Farben haben nämlich nicht nur so einiges zu sagen, über den Umgang mit Flüchtlingen und das eigene Versagen sowie über jene, die solche Probleme lieber auf dem Sofa aussitzen.

Sie haben auch eine Vielzahl an Mitteln, das musikalisch abwechslungsreich zu tun: Postpunk-Gitarren, Oil-Drums, ein verzerrtes Akkordeon sowie immer wieder Beats für den Indie-Club und Melodien wie in »Was passiert«, das sich in früheren Zeiten wahrscheinlich die zentrale Position eines jeden Mixtapes verdient hätte. Wenn Illegale Farben im Opener von der Schönheit des Scheiterns singen, fragt man sich, woher sie eigentlich ihre Erfahrungen nehmen.

Illegale Farben

Grau

Release: 13.10.2017

℗ 2017 Rookie Records

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