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»Montenegro Zero«

Haiyti

Die coolste Rapperin ist derzeit zweifelsohne Haiyti aus Hamburg City. Dabei scheint es ihr egal zu sein, ob sie gerade über Pop-Beats, Trap-Rasseln oder Automaten-Electro rappt.
Geschrieben am
Das erste Mixtape der Rapperin Haiyti hieß »City Tarif« und schlug 2016 ein wie eine Bombe. Ihre Inszenierung zwischen Trash, Ironie und Kleinkriminellen-Lifestyle war neu. Zumindest musikalisch wurde das zuvor noch nie so lockerleicht in Szene gesetzt, wie es Haiyti im Modus Operandi eines Girlboss-Gangsters vermochte und vermag: Krawallo-Tracks treffen bei ihr auf Rote-Rosen-Herzschmerz und Kneipengeruch. Haiyti macht aber nicht den Fehler, sich durch komplette Ironisierung den eigenen Nährboden zu nehmen, sondern schafft immer wieder reale Momente, die auch mal peinliche Selbstbekenntnisse sein dürfen.

Während sie zuvor meist mit Könnern wie Trettmann, Kitschkrieg oder Money Boy zusammengearbeitet hatte, bestreitet sie den Fight auf »Montenegro Zero« nun allein – vielleicht eine Ansage an alle, die in der Vergangenheit fleißig Hass über sie ausgegossen hatten. Ihr Debütalbum ist allemal ein wilder Ritt, ob auf Asphalt in »Mafioso«, auf Dream-Pop in »Sunny Driveby« oder auf Pille in »Berghain«. Haiyti singt »Denn ich habe nichts zu verlieren«, und das scheint das Geheimnis dieser Künstlerin und dieser Platte zu sein: auf alle einen Fick geben, so muss das sein!

Haiyti

Montenegro Zero

Release: 12.01.2018

℗ 2018 Haiyti, under exclusive license to Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH

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