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»Open«

Grandbrothers

Zwei Jungs und ein Flügel: Die Grandbrothers gehen einen Schritt weiter und buchstabieren ihren aufregenden, einzigartigen Sound auf »Open« aus.
Geschrieben am
Rekapitulieren wir die Geschichte, wie es zu dieser Musik aus der Mitte zwischen neuer Klassik und alten Clubsounds kam: Erol Sarp und Lukas Vogel waren Studenten am Düsseldorfer Institut für Musik und Medien, als sie 2011 die Grandbrothers gründeten. Sie begeisterten sich für Künstler wie John Cage – und für den Flügel als Instrument. In der Folgezeit konzentrierte sich Sarp vornehmlich auf das Klavierspiel und Vogel auf die Möglichkeiten von Elektronik und Technik. Ihr Ziel: klassische Klavierkompositionen mit elektronischer Klangästhetik zu verbinden, ohne jedoch synthetische Klangerzeuger zu nutzen.

Alle Sounds stammen einzig von einem Konzertflügel, allerdings einem stark »präparierten«. Vogel entwickelte dafür eine Apparatur, mit der an verschiedenen Teilen des Flügels befestigte elektromechanische Hämmerchen und sogenannte »Bows« – Module, die Saiten über ein Magnetfeld zum Schwingen bringen – über einen Laptop steuerbar sind. Das Ganze wird live in Loops mit Effekten und den gespielten Flügeltasten gemixt: Musik, die tanzbar und ihrer Struktur nach Clubmusik ist, aber – statt mit computergenerierten Sounds und digitalen Beats – mit einem warmen, analogen, fast intimen Klang daherkommt. Was hier wie eine ziemliche Kopfgeburt klingt, ist tatsächlich überraschend emotional. Und, ja: »Open«! Nachdem das Debütalbum schon aus Ausdehnung und Erweiterung von Grenzen (»Dilation«) bestand, setzt der Nachfolger diesen Weg nun konsequent fort, öffnet Klangräume und macht Platz für Gedanken und Emotionen. Grandbrothers vertonen eine Offenheit, die gerade jetzt so dringend notwendig ist. 

Grandbrothers

Open

Release: 20.10.2017

℗ 2017 City Slang

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