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If That Hat Is Missing, I Have Gone Hunting

Get Well Soon

Willkommen! Bienvenue! Welcome! Vorhang auf für großes Theater und Tamtam! Bei Get Well Soon überschlagen sich die Kritiker von MTV bis zur Zeit und loben ein Talent, das an die Gebrochenheit von Tom Waits und an die suizidale Traurigkeit von Leonard Cohen anknüpft, zudem mit Radiohead vergleichbar
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Willkommen! Bienvenue! Welcome! Vorhang auf für großes Theater und Tamtam! Bei Get Well Soon überschlagen sich die Kritiker von MTV bis zur Zeit und loben ein Talent, das an die Gebrochenheit von Tom Waits und an die suizidale Traurigkeit von Leonard Cohen anknüpft, zudem mit Radiohead vergleichbar ist und natürlich auch Conor Oberst Konkurrenz macht. Nicht zu vergessen der Erich-Fried-Preis für die Adaption von "Der Hitlertod singt sein Leiblied".

Eine derartige Referenzpalette erzeugt eher Skepsis als große Vorfreude. Doch irgendwas muss der gerade 24-jährige Mannheimer Konstantin Gropper ja angestellt haben. Was ist dran? Eine Akkordeon-Melodie eröffnet den Titeltrack der EP und führt zu einem melodramatischen Indiesong mit halligen, angezerrten Gitarren und tiefsonorem Gesang. So weit bleibt alles im altbekannten Rahmen. Und dann rufen Cheerleader-Chöre zum Mord auf: "Shoot, baby! Shoot, baby, pull the trigger! Fire a bullet, an arrow, or a poisoned dart, baby!" Das hat was. Theatralisch und düster vertont Gropper mit Glockenspiel-Einlagen und Mariachi-Trompeten die letzte Kuss-Szene eines Tim-Burton-Films. Das verspricht doch einiges für das Album im Herbst. Es ist Theater, meine Damen und Herren, dick aufgetragen und bestimmt nicht ohne Reiz.

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