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»Forward! Future!«

Fuck Art, Let’s Dance

Fuck Art, Let’s Dance scheitern ein weiteres Mal daran, einer groovebefreiten Nation den Groove bringen zu wollen.
Geschrieben am
Viel zu wenige haben Fuck Art, Let’s Dance als das wahrgenommen, was sie sind – wahrscheinlich wegen ihres bescheuerten Bandnamens: Sie sind die maßgebliche deutsche Dance-Postpunk-Band. In diesem Kontext funktionierte die Nationalitätsbezeichnung bislang als stigmatisierendes Negativargument, und das hatte seine Gründe: Die Hamburger tauchten auf, als Bands wie The Rapture und Bloc Party auf der einen und Editors auf der anderen Seite schon wieder abtauchten, und sie konnten das Paradoxon, einer groovebefreiten Nation den Groove bringen zu wollen, nie auflösen. Das machte ihr Debütalbum »Atlas« schon vor drei Jahren schal, und das hat sich jetzt, beim Nachfolger mit dem überkandidelt-progressiven Titel »Forward! Future!«, nicht entscheidend geändert.

Denn hierauf bleiben FALD die Band, deren Groove nüchtern und normiert wirkt und die es nicht schafft, aus der Dimension des Standards auszubrechen – Ausnahmen wie »Vicious Circle« bestätigen die Regel. Dazu werden die unterkühlte Pose zur bloßen Pose und der Regelbruch zum Kalkül. Die größte Qualität der Band liegt dadurch weiterhin in der Funktionalität und Verlässlichkeit ihres Sounds: Wer gerne zu einer Mixtur aus Dance und Indie tanzt, kommt hier umstandslos auf seine Kosten. Für Single-Veröffentlichungen und die Konzertsituation mag das ausreichen, für ein Album ist es aber zu wenig.

Fuck Art, Let's Dance!

Forward! Future!

Release: 15.09.2017

℗ 2017 Audiolith

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