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»Resurgam«

Fink

Fink probt die »Wiederauferstehung« aus der Asche des Folk. Leider stellt er sich dabei etwas schwerfällig an. 
Geschrieben am
Fin Greenall hat seit den 1990ern mehr als eine Inkarnation durchlaufen: vom Techno-DJ zum Singer/Songwriter zur Band. Und jetzt das: Produzent Flood hat den in Berlin lebenden Briten dazu gebracht, die Akustikgitarre fast komplett beiseitezustellen. Stattdessen geht es auf dieser Platte mit einem achteinhalbminütigen Minimal-Blues-Brocken von einem Titeltrack los. Es folgt ein gut fünfminütiger Minimal-Blues-Brocken, dann ein weiterer, diesmal immerhin mit einem lieblichen Vibrafon-Outro. Und so weiter.

»Resurgam« ist ein dunkles, behäbiges Album. Atmosphäre ist wichtiger als Melodie, und anstelle eines Refrains wird lieber der Songtitel mantrahaft wiederholt. Nur manchmal hellt die Stimmung auf, etwa mit der afropoppigen Gitarre und dem Groove von »Godhead«. Andernorts mäandern die Songs vor sich hin, brauen sich in den besten Momenten zu fiebrigen Crescendi zusammen, mit brütendem Gitarren-Noise, ambienter Elektronik und nervösem Schlagzeug. Manchmal versumpfen sie aber auch in zielloser Repetition. »Not Everything Was Better In The Past« heißt ein Stück. Nein, früher war nicht alles besser. Aber manches.

Fink

Resurgam

Release: 15.09.2017

℗ 2017 R’COUP’D

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