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»Exhaust«

Exhaust

Drei Songs und die Faschofresse ist dick. Mehr braucht das Quintett mit personellen Querverweisen zu den Nürnberger Crust-Heroes Amen 81 nicht, um klarzumachen, dass Metal mehr sein kann als inhaltsarmer Mummenschanz für Wackenmacker und Ballermannbanger.
Geschrieben am

»True Anti-Fascist Metal« nennt die Band ihren Stil – keine weiteren Gesinnungsfragen, euer Ehren. Doch so sehr die Attitüde ganz klar Hardcore ist, rekurriert das Songwriting vor allem auf jene Form vehement zornigen, fokussierten Thrash-Metal-Gekloppes, die in den Achtzigern zwischen Ruhrpott und friesischem Dorf-Juze Teenagerherzen von einer Synkope in die nächste stürzte.

 

Dabei erinnert das schmucklose, aber immer mit einem gewissen Swing versehene Riffing kurioserweise über weite Strecken an Tankard, ohne sich allerdings deren Sauf’n’Gröl-Party-Vibe zu eigen zu machen. Und das ist gut so, denn manchmal ist schlechte Laune eben angebracht. Gefeiert wird hier erst, wenn der letzte Molli gelauncht ist. Und sei’s auch nur verbal.

 

In drei Worten: True / Anti-Fascist / Metal

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