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Espers II

Espers

Zweimal Progpostrocken - schönes Wort, was? Man fühlt sich gleich mal um Jahrzehnte zurückkatapultiert. Robert Fripp grüßt einen beim Brötchenholen, und am Nachmittag ist grillen mit Pink Floyd angesagt. Die Wurzeln des Espers-Kollektivs aus Philadelphia liegen offensichtlich in der psychedelischen
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Zweimal Progpostrocken – schönes Wort, was? Man fühlt sich gleich mal um Jahrzehnte zurückkatapultiert. Robert Fripp grüßt einen beim Brötchenholen, und am Nachmittag ist grillen mit Pink Floyd angesagt. Die Wurzeln des Espers-Kollektivs aus Philadelphia liegen offensichtlich in der psychedelischen Phase der 60er- und 70er-Jahre. Auf „Espers II“ fahren sie eine faszinierende Mischung aus Hawkwind, Earth Wind & Fire und Jethro Tull auf. Was sich für Jüngere oder Oldschool-Feinde vielleicht verstaubt und überholt anhört, ist aber de facto eine zerbrechliche kleine Klangwelt. Man kann sich in diesem Kleinod verlieren, in den besungenen Fantasywelten wandern, bis man irgendwann wieder in die Realität zurückgeholt wird – oder dort hängen bleiben, wie bei jedem guten Trip.

Mit Ef hingegen kann man sich gleich mal Schottland einbilden. Um genau zu sein: Glasgow, denn man könnte meinen, die neue Mogwai-Platte zu hören, wenn „Give Me Beauty Or Give Me Death“ im Player liegt – und das nicht nur, weil Ef hallbesessene Gitarren benutzen und die Stücke weit länger als drei Minuten sind. Das 2003 in Göteborg gegründete Quintett fand schnell heraus, dass in Schweden zwar Rock’n’Roll Staat machte, sie selbst aber eher zu grazilen Melodien und ausgefeilten Songstrukturen tendierten. So entstand nun nach drei Jahren der erste Longplayer, der stark an Genrebands wie Explosions In The Sky und teilweise sogar an die Primusse Sigur Rós erinnert. Für alle, die gern im Postrock schwelgen, sind Ef auf jeden Fall Pflichtprogramm.

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