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»Choir Of The Mind«

Emily Haines & The Soft Skeleton

Metric-Frontfrau und Broken-Social-Scene-Mitglied Emily Haines bringt nach geschlagenen elf Jahren ihr zweites Soloalbum heraus. Aber was lange währt, wird manchmal echt gut.
Geschrieben am
»Knifes Don’t Have Your Back« war 2006 eine Überraschung. Statt des damals so großen Indie-Rock, wie ihn auch Metric spielten und immer noch spielen, bot das Solodebüt von Emily Haines vornehmlich Klavierballaden. Es war ein bescheidenes und intimes Kleinod, das sich vermutlich immer noch in manchem CD-Regal finden lässt und nicht unbedingt Staub ansetzt. Diesmal ist die Überraschung nicht, wie sich Haines solo anhört, sondern dass es überhaupt noch mal ein Album von ihr allein gibt.

Bis auf ein oder zwei Songs mit treibendem Metric-Beat setzt sie wieder an, wo sie damals aufgehört hat, und die Balladen funktionieren immer noch genauso gut. Zugegeben, wer musikalische Innovationen sucht, sollte lieber woanders schauen. Aber die mit ihrer herb-süßlichen Stimme vorgetragene Verwundbarkeit, der besungene Herzschmerz und die selbstbewusste Melancholie transportieren Haines’ innere Welt dicht und empathisch zum Zuhörer. Es würde nicht überraschen, wenn es wieder ein Jahrzehnt dauerte, bis sie nachlegt. Aber »Choir Of The Mind« wird diese Zeit meistern.

Emily Haines & The Soft Skeleton

Choir of the Mind

Release: 15.09.2017

℗ 2017 Last Gang Records Inc.

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