×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

Intro Die Woche

Jetzt für den Newsletter anmelden

*
*
*
. .
×

»Jersey Devil«

Ducktails

Ducktails schenkt dem Jahr ein letztes Sommeralbum mit süß-melancholisch verwaschenem Gitarren-Pop.
Geschrieben am
In ein Ducktails-Album kann man sich hineinlegen wie in eine süße Sucht: himmelhohe Hymnen, Gitarrenlinien, die sanft Kringel auf dein Herz malen, Lolli-Pop in Perfektion, stets irgendwie den 1960ern abgehört, psychedelisch, hypnagogisch. Matt Mondanile gehörte lange zum Kern der Indie-Gruppe Real Estate, hat privat eine Vorliebe für musikalische Experimente (er arbeitete etwa mit Oneohtrix Point Never und den Drone-Künstlern The Skaters), entwirft aber auf seinem sechsten Album doch wieder ein melancholisch-sonniges Klangkaleidoskop.

Schade ist nur, dass sich diesmal im Unterschied zu den vorherigen Werken – insbesondere dem herrlichen »St. Catherine« (2015) mit zwei Features von Julia Holter, das sich barock und etwas manisch mit der Bildsprache seiner katholischen Sozialisation auseinandersetzte – ein Konzept nicht so recht erschließt. Davon, dass er in seiner Musik gern Field-Recordings mit Gitarren-Hooklines verbunden sieht, wie er mal in einem Interview sagte, ist hier jedenfalls wenig zu spüren. Die Umstände der Entstehung scheinen für Mondanile schwer gewesen zu sein, dennoch sind viel Wohlklang und Wohlgefallen auf »Jersey Devil« zu hören. Auch wenn klar ist, dass das hier den Winter nicht überleben wird: Gerade kann man das durchaus ein bisschen lieb haben.

Ducktails

Jersey Devil

Release: 15.09.2017

℗ 2017 New Images

Folgt uns auf

  • folgen
    mehr
  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr