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»Dieter von Deurne & The Politics«

Dieter von Deurne & The Politics

Der The-Go-Find-Sänger besinnt sich auf seine Wurzeln im 1990er-Slacker-Indie. Gitarren galore, viel Herzblut und catchy Melodien sorgen für einen herrlichen Trip zurück in eine vermeintlich ganz andere Zeit.
Geschrieben am
Dieter Sermeus ist nicht mehr der Jüngste. Mit seiner Gitarren-Electro-Kultband The Go Find hat der Antwerpener bereits 15 Jahre auf dem Buckel, in denen die Herrschaften einiges an Verspielt- und Verschrobenheit ausprobierten, dabei aber immer eingängig blieben und sich den Pop-Appeal bewahrten. Das lässt sich auch jetzt durchaus wieder behaupten, nur eben in einem stilistisch sehr viel engeren, definierteren Rahmen: In dieser Musik hört man alles wieder, was an Indie-Rock in den 1990ern toll und aufregend war.

Natürlich klingen Pavement durch, außerdem Dinosaur Jr., die Lemonheads, Teenage Fanclub und die ewig unterschätzten legendären Soundalikes Alabama Kids. Mit Sermeus’ Neil-Young-Gedächtnisstimme klingt das dann wie die europäische Schwestervariante von Grandaddy mit einer Extraportion Distortion-Feedback. Mit dem Volume-Regler am Amp geht Sermeus offenbar genauso schwelgend-verschwenderisch um wie Rubens seinerzeit mit der Ölfarbe. Dazu Zeilen wie »It’s a beautiful life, it’s a beautiful lie« (Sermeus’ Kommentar zur akuten »Trumpigkeit«), und die wütend funkelnde Slacker-Hymne ist perfekt.

Klar, auch das ist eindeutig Retro, wenn auch nicht ganz so staubig wie manch anderes zurzeit revitalisiertes Genre. Aber vielleicht klingt sie so, die Musik zur Zeit. Und außerdem wurde sie zuvor nie von einem Typen mit einem so mächtigen Schnauzbart verkörpert.

Dieter von Deurne and the Politics

Dieter von Deurne and the Politics

Release: 25.08.2017

℗ 2017 Morr Music

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