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Intro Die Woche

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Gold

Diego

Von der Joy-Division-Verehrung auf zu neuen Wave-Klangsphären.
Geschrieben am
Von der Joy-Division-Verehrung auf zu neuen Wave-Klangsphären.

Nachdem die Vorgänger-Platte „Two“ noch arg im Rausch des Joy-Division-Leinwandspektakels „Control“ hängen geblieben war, schicken sich die fünf Herren aus Karlsruhe nun mit einer Produktion von Kurt Ebelhäuser (Blackmail, Scumbucket) an, etwas freier zu operieren. Große Wave-Versatzstücke sind geblieben, hinzugekommen sind variantenreichere Gitarrenflächen, die zwischen Delay-Wiederholungen und konkretem Geschnarre dem typischen Ebelhäuser-Gitarrenbrett elegant aus dem Weg gehen.

Insgesamt wirkt „Gold“ entspannter und abwechslungsreicher als der Vorgänger, Songs wie das hymnische „King Of Castle“ klopfen sogar kurz beim Mainstream an. Insgesamt ein Schritt nach vorne, auch wenn Diego dann am Ende doch wieder ein wenig in der Beliebigkeit versinken, zu wenig charakteristische Merkmale hinterlegen und zu wenig Ecken und Kanten einweben.

In drei Worten: Wave / Gitarrenwand / Melancholie



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gibts das komplette Album im Stream!

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