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»Desperate Journalist«

Desperate Journalist

Desperate Journalist pendeln sich mit ihrem Debütalbum nach einer EP und zwei Singles zwischen 1980er-Indie und 1990er-Alternative-Rock ein.
Geschrieben am
Desperate Journalist könnten das musikalische Erbe der 2006 aufgelösten kanadischen Band The Organ antreten. Sie drücken nur etwas kräftiger auf die Tube, und Sängerin Jo Bevan singt eine Spur exaltierter als The Organs Katie Sketch. Aber die melodisch ausgefeilten Gesangspassagen auf der Basis von Postpunk-Gitarrenriffs und tänzelnden Bassläufen verbinden beide Bands im Geiste miteinander. Wenn man bei dem Quartett also schon auf Spurensuche nach den musikalischen Vorbildern ist, landet man unweigerlich im Großbritannien der 1980er.

Bevan klingt wie eine nur leicht gezähmte Version von Siouxsie Sioux oder Björk bei den Sugarcubes. Auf dem Eingangsstück »Control«, zugleich die erste Single, lassen Desperate Journalist druckvoll ihr Hitpotenzial erkennen. Allerdings sind es die subtileren, eher vom Jangle-Pop inspirierten Songs wie »Cristina« und »Distance«, die kompositorisch ausgereifter und letztlich eigenständiger klingen. Manchmal, etwa in »Eulogy«, klingt auch der 1990er-Alternative-Rock von Placebo heraus, was ja nicht schlecht sein muss, aber auch ein wenig altbacken wirkt. Auf welcher Seite dieses Referenzrahmens sich die vier jungen Londoner am Ende wohler fühlen, wird ihre hoffentlich ereignisreiche Zukunft zeigen.
– Desperate Journalist »Desperate Journalist« (Fierce Panda / Cargo / VÖ 30.01.15)

Desperate Journalist

Desperate Journalist

Release: 03.11.2014

℗ 2014 Fierce Panda

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