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Der Record Store Day am 21. April in Deutschland

»Spähen, Jagen, Erlegen«

Plattenläden wiederbeleben: Am 21. April mit dem RSD zum ersten Mal in Deutschland.
Geschrieben am

Staubschichten über den Plattenkisten und »Closed«-Schilder an den Türen sind heute Alltag in vielen deutschen Plattenläden. In einer Zeit, in der mehr Musik konsumiert wird, als jemals zuvor, ist auch das Sterben der Plattenläden, vor allem auf dem Land, ausgeprägt wie nie. Saturn, Media Markt und Amazon sind meist die Hauptansprechpartner für die, die überhaupt noch bereit sind, Geld für ihre Musik auszugeben.

Um diesem Prozess entgegenzuwirken, wurde in den USA 2007 der Record Store Day iniziiert. Ein Tag wie jeder andere, an dem aber durch limitierte Sonderveröffentlichungen Musikfans regelrecht in die kleinen Stores gesaugt werden. Re-Releases, Special Editions und teilweise kleine Secret-Gigs in den Läden machen den dritten Samstag im April seitdem jährlich beliebter. In diesem Jahr bringen etwa Bon Iver und The Flaming Lips für den Record Store Day ihre gemeinsame Single »Ashes In The Air« heraus, Animal Collective veröffentlichen eigens eine 12" und Arcade Fire präsentieren eine Remix-Version ihres Erfolgsalbums »Suburbs«. Außerdem sind Coldplay, Lana Del Rey und und Noel Gallagher im Boot und steuern ebenfalls Sonderreleases zum Record Store Day bei.

Der Record Store Day findet 2012 nach längerem Vorlauf erstmals auch in Deutschland in vollem Umfang statt, und das gar nicht mal so unprominent besetzt: Der deutsche RSD-Botschafter Thees Uhlmann freut sich schon: »Spähen, Jagen, Erlegen! All das ist möglich am Record Store Day! Die Trophäen nach Hause tragen, das Besondere wertschätzen & das in der schönsten Form wie man Musik wohl konsumieren kann: Vinyl!« Zur Feier des Tages tritt der Grand Hotel Van Cleef-Liebling am Tag der Tage auch noch exklusiv im Hamburger Recordstore »Zardoz« auf.

120 Plattenläden
haben sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz bisher für den Record Store Day angemeldet, darunter die prominentesten etwa Space Hall in Berlin, Underdog in Köln oder Hanseplatte in Hamburg. Weltweit nehmen über 1.700 unabhängige Stores am Projekt teil.

Die Liste der Sonderveröffentlichungen  ist lang: Neben vielen internationalen Künstlern hauen am 21. April unter anderem auch Deichkind, Kraftclub, Get Well Soon und Kreidler Sonderreleases raus. Von Audiolith Records gibt es einen Sampler zum RSD und König Boris releast sein Album »Der König tanzt« zum Record Store Day vorab in Broschenform zum Anstecken als so genannten Playbutton. Insgesamt werden am Record Store Day 250 Tonträger in den verschiedensten Formen und Farben veröffentlicht.

Redakteur Linus Volkmann hat sich schon einmal davon überzeugt, wie die Realität im Plattenladenalltag fernab von Vintage-Schnulzen und drogigen Punkerfilmen eigentlich aussieht.



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