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Salvation

Cult Of Luna

Die Schweden Cult Of Luna stecken in derselben Sackgasse, aus der sich Neurosis nur durch diverse Experimente und die Entdeckung ruhigerer Klänge befreien konnten. Cult Of Luna gehen einen ganz ähnlichen Weg. Viel zerstörerischer als das vorige Werk ›The Beyond‹ war es kaum noch zu machen. Auf der
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Die Schweden Cult Of Luna stecken in derselben Sackgasse, aus der sich Neurosis nur durch diverse Experimente und die Entdeckung ruhigerer Klänge befreien konnten. Cult Of Luna gehen einen ganz ähnlichen Weg. Viel zerstörerischer als das vorige Werk ›The Beyond‹ war es kaum noch zu machen. Auf der Suche nach dem Weg haben Cult Of Luna jetzt einen festen Keyboarder namens Anders rekrutiert, der zurückhaltend neue Akzente setzt. Die Regler stehen nicht mehr permanent auf der zehn, minutenlang bauen Cult Of Luna auf ruhigen Strecken Spannung auf, die – genug der Veränderung – regelmäßig in zähflüssige Noise-Attacken münden. Besonders Klas Rydberg sorgt mit seinen in den Gitarrenuntergrund gemeißelten, abwechslungslosen Tiraden für Nerven am Abgrund. Diese Art Gesang ist dabei aber die einzige, die in diesem Inferno schlüssig wirken kann. Zumindest so lange, bis der ebenfalls schwedische Singer/Songwriter Tiger Lou einzelnen Passagen seine Stimme leiht. Und damit weitere Möglichkeiten aufzeigt. Mit ›Salvation‹ befinden sich Cult Of Luna anscheinend in einer Selbstfindungsphase, die nicht weniger interessant als die noch andauernde von Neurosis ist. Und die für ebenso beeindruckende wie anstrengende Musik sorgt.

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