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»Blue«

Communions

So jung und schon so gut: Auf Communions’ »Blue« erblüht genau das kleine Musikwunder, das sich im Laufe der zwei EPs der Dänen schon abgezeichnet hatte.
Geschrieben am
Martin Rehof wollte eine Band gründen und wusste sich zu helfen: ein paar Melodien im Ohr, zwei musikalische Kumpel, die das mit dem Proberaum regeln, und noch ein gefügiger Bruder, dem man den E-Bass umhängen konnte – et voilà! Der Grad an Aufmerksamkeit, der den dänischen Communions schon nach kurzer Zeit zuteil wurde, zeigt, dass die Branche noch immer für das eine oder andere Märchen gut ist. Das US-Label Fat Possum hat zur rechten Zeit die Tentakel ausgefahren und die Grünschnäbel für ihren LP-Einstand unter Vertrag genommen. Nach zwei Aufwärm-EPs haben Communions nun zwar keinen Kurswechsel im Sinn, aber doch den Kompass nachjustiert: Der Hall, mit dem man sich auf der Selbstbetitelten Raum verschaffte, ist weitestgehend abgedreht, und so splissig wie auf »Cobblestones« schrammelte das Quartett zuletzt sowieso kaum mehr. Ein paar launige »C’mon«s allerdings sind Grundausstattung. Herzallerliebste Poprock-Hooks tummeln sich zuhauf, und das Organ von Sänger Rehof ist nur ein paar Schliffe vom Trademark-Status entfernt. Sowieso klingt »Blue« weniger bedrückend, als Titel und Cover erwarten ließen. Als ordentliches Stück Musik, in dem sich Verspieltheit und Ambition die Waage halten, lässt es den Einstand auf ganzer Linie glücken. Einfach nur vier Jungs, die zusammen Musik machen – manchmal braucht es sie eben doch.

Communions

Blue

Release: 03.02.2017

℗ 2016 Fat Possum Records

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