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»Living Arrangements«

Color Film

Die frühen 1980er haben angerufen, sie finden das Debüt von Color Film ziemlich gut. Und sie haben recht.
Geschrieben am
Simon Reynolds dürfte die Debütplatte von Color Film mögen, schließlich arbeiten sie sich durch einen guten Teil der Belegschaft von seinem Postpunk-Standardwerk »Rip It Up And Start Again«: Heaven 17, The Human League, Gang Of Four – die Liste ließe sich quasi endlos fortführen. »Wir hatten eine Million verrückter Ideen im Kopf«, erklärt Sänger Dary Palumbo über den Entstehungsprozess von »Living Arrangements«. Der Sänger der Post-Hardcore-Helden Glassjaw, der sich im Laufe der Jahre immer mehr Richtung Tanzbarkeit entwickelte, zeichnet gemeinsam mit Richard Penzone für Color Film verantwortlich.

Zusammengetan haben sich die beiden bereits vor fünf Jahren, bis zum Debüt hat es dann aber ein Weilchen gedauert. Die akribische Arbeit hat sich indes gelohnt. Der Auftakt »We’d Kill Each Other« beginnt als New-Wave-Disco auf Speed, um dann in ein Suicide-Pact-Mantra zu münden, und das alles in schlanken eineinhalb Minuten. »Bass In Seven« mit seinen Rhythmuswechseln ist ein Gruß in die Glassjaw-Vergangenheit, »Restless Summer« startet mit einer Gitarre direkt aus Richard Linklaters »Dazed And Confused« und wird dann zum Tanz-Hit im Schafspelz. Die Hookline »A restless summer in L.A.« könnte den Sommer überdauern. Vielleicht sogar den nächsten.

Color Film

Living Arrangements

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Epitaph

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