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»Dead Stars«

Clastah

Das Hamburger Duo Clastah beweist, dass elektronische Tanzmusik explizit politisch, verwirrend genresprengend und absolut humorvoll sein kann.
Geschrieben am
Clastahs »Dead Stars« ist eine wilde Achterbahnfahrt durch elektronische Tanzmusik-Stile von Jungle und Highspeed-Breakcore über Baller-Techno, Cumbia, Dancehall, Disco und HipHop bis hin zu Electro-Pop und Punkrock. Die Protagonisten Classless Kulla und Istari Lasterfahrer beweisen nicht nur ihre Begeisterung für Uralt-Synthesizer, elektronische Blast-Beats, verschrobene Sprach-Samples und Field-Recordings, sondern legen zudem in ihren Songtexten eine wohltuend kämpferische Attitüde an den Tag.  
Auf Deutsch, Englisch und Spanisch geht es dort um mangelnde Selbstreflexion, Rassismus, die Antideutschen und Kritik an »derzeitig gängigen linken ideologischen Angeboten«. Passend dazu gibt es eine Coverversion von Ton Steine Scherbens erster, lange verschollener Single »Wir streiken«. Das alles ist mitnichten humorbefreit, davon zeugt unter anderem ein Track über Rammstein, die nach Aufnahmen auf Ketamin ihre Band auflösen, oder das großartig umnebelte Schlussstück, das mit Brustmilchpumpen-Beats, Autotune-Gestreite am Telefon und einer spülenden Waschmaschine bestens unterhält. 
Clastah »Dead Stars« Sozialistischer (Plattenbau / Flight 13 / VÖ 14.10.2016)

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