×
×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

Intro Die Woche

Jetzt für den Newsletter anmelden

*
*
*
. .
×

Portrait: Das große Ganze

Christian Faustus

Seit seinen Teenagerjahren fotografiert Christian Faustus Musiker und andere Menschen. Früher schlich er sich für Punkrock-Shows aus dem elterlichen Haus, heute liebt er es, Portraits von Szenehelden wie Mark E. Smith zu schießen.
Geschrieben am

Seit wann fotografierst du Konzerte?

Meine erste Kamera war eine Nikon RF-10 aus Plastik. Ich habe sie mir mit 15 gekauft. Eigentlich habe ich sie mir damals gekauft, um Fotos vom Skateboarding zu machen. Nach den Skate-Sessions bin ich oft mit Freunden auf Punkkonzerte gegangen. Meine Kamera hatte ich dann natürlich immer noch dabei, so habe ich dann einfach mal mit Konzertfotografie angefangen.

 

Kannst du dich noch an das erste Konzert erinnern, das du fotografiert hast?

Das erste Mal war ich mit 11 Jahren auf einem Konzert, die Band hieß Sick Of It All. Ich durfte da eigentlich gar nicht hin, also bin ich einfach von zuhause abgehauen. Da hatte ich aber meine RF-10 noch nicht. Ich vermute, das erste Konzert welches ich fotografiert habe, war No Use For A Name auf der »Leche Con Carne«-Tour. Zu der Zeit war ich ständig auf solchen Shows. Es kann also durchaus auch Good Riddance, Descendents oder EA80 gewesen sein.

 

Was hast du im Laufe der Zeit gelernt?

Im Bezug auf Konzertfotografie? Leg’ dich nicht mit den Typen in den Bomberjacken an!

 

Wie haben sich deine Fotos entwickelt?

Ich versuche das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren: das coolste und geschmackvollste Portfolio der Welt zu erschaffen. Eins, was auch für kommende Generationen noch relevant ist. Ich mache am liebsten Portraits und gar nicht so gerne Konzertfotos.

Was empfindest du, wenn du im Fotograben stehst?

Ich stehe ja im Gegensatz zu den meisten anderen Fotografen nur deshalb im Fotograben, um mir später das Konzert anzuschauen. Da ich Konzertfotografie nicht besonders mag, mache ich schnell zehn gute Fotos und verziehe mich dann normalerweise ins Publikum. Man ist als Fotograf hoffnungslos der Bühnenbeleuchtung ausgeliefert. Die ist gerade bei kleineren Shows oft furchtbar. Ich versuche dann durch mein KnowHow in Fotografie und Musik aus den gegebenen Umständen das Beste rauszuholen.

 

Was macht für dich ein gutes Konzertfoto aus?

Es ist ein Zusammenspiel von drei Faktoren: eine gute Beleuchtung, eine gute Figur bzw. Pose des Künstlers und ein bisschen handwerkliches Geschick des Fotografen. Mein liebstes Konzertfoto aller Zeiten ist das Mittelfinger-Foto von Johnny Cash. Da stimmt das alles.

 

Hast du auch ein absolutes Lieblingsbild aus deinem Portfolio?

Nein, eigentlich nicht und wenn wäre es sicher kein Konzertfoto. Ich habe am vergangenen Wochenende ein unglaublich gutes Foto von Mark E Smith gemacht. Das habe ich aber noch Niemanden gezeigt, weil es zu gut ist.

 

Welches Konzert war deine absolutes Highlight 2013 und wieso?

Das Week-End Festival 2013. Das ist das einzige Konzert im Jahr, wo ich so fotografieren kann wie ich es gerne möchte. Mal abgesehen von dem genialen Booking.

 

Weitere Fotos von Christian Faustus findet ihr auf: http://www.christian-faustus.de/

Folgt uns auf

  • folgen
    mehr
  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr