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So war’s in Leipzig: Chokebore sind heiß

Chokebore live

Chokebore heizen mit anachronistischem Grunge-Post-Rock das Leipziger Werk 2 auf.
Geschrieben am

05.12.2013, Leipzig, Werk2

 

Chokebore sind heiß. Ja. So heiß, dass die Leute heute Abend im Werk 2 sich an ihnen die Finger verbrennen können. Immerhin ca. 200 sind es, die lose verteilt im Raum stehen und freundlich-begeistert die Köpfe schütteln, während die vier auf der Bühne explodieren. Genau genommen ist es vor allem Troy Balthazar, der explodiert. Er spielt, als hätte er seit sechs Jahren keine Band mehr gehabt, dabei war er während der tatsächlich 6-jährigen Bandpause noch am aktivsten von den Vieren.

Chokebore sind heiß – so heiß darauf, wieder zu spielen, dass sie eben vor lauter Freude beim Spielen sehr ungesund den gesamten Körper verdrehen und sich auf den Boden werfen. »Sie« meint in diesem Falle natürlich in erster Linie Troy Balthazar. Er sieht bei »Gold« mit verzerrtem Gesichtsausdruck und verrenkten Gliedmaßen aus, als leide er Schmerzen, dabei ist alles nur Spielwütigkeit und Energie. James und Jonathan Kroll wirken dagegen eher gediegen.


Chokebore sind heiß – so heiß, dass sie mit den wieder veröffentlichten Alben den Abend gut füllen können. Sie spielen ausschließlich Lieder von den gerade wiederveröffentlichten »Motionless« und »Anything Near Water« und kündigen »Lemonade« als »Lied über Limonade« an. Dem kann man nicht widersprechen. Aus dem freundlich-begeisterten Kopfschütteln wird zur Zugabe ein »Juhuuu« aus 200 Kehlen, das sagt: »Mensch, dass ich die noch mal sehen darf«. Und eine Handvoll versprengter Freaks tanzt wie verrückt, reckt die Respekt-Fäuste in die Höhe und torkelt peinlich, aber glückselig vor der Bühne rum. Oha, eine dieser Freaks bin ich ja selbst und ich bereue nichts. 

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