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»Rest«

Charlotte Gainsbourg

Auf ihrem vierten Album flüstert die Schauspielerin und Chanteuse Charlotte Gainsbourg selbst geschriebene Zeilen von Schmerz und Verlust. Schade, dass sie einen trotzdem eher kalt lassen.
Geschrieben am
Die Stimme einer Charlotte Gainsbourg ist für einen Produzenten sicherlich eine Herausforderung. Packt man ihr ausdrucksschwaches Schlafzimmer-Organ zu sehr in Watte, riskiert man, dass der Zuhörer wegdämmert. Von schroffen Klängen dagegen wird sie leicht erdrückt. Beck Hansen, der Gainsbourgs zwei Vorgängeralben schrieb und aufnahm, gelang es ziemlich gut, Madame mit mal schrulligem, mal schwelgerischem Indie- und Retro-Pop eine abwechslungsreiche Klangkulisse zu basteln.

»Rest« wurde nun von Sebastian Akchoté produziert, und zum ersten Mal griff Gainsbourg selbst zum Stift, um auf Französisch und Englisch den Tod von Schwester und Vater, Kindheitserinnerungen und andere persönliche Themen aufzuarbeiten. Das Ergebnis ist wie zu erwarten melancholisch, wandelt zwischen träumerisch-unterkühltem Synthie-Pop, orchestralem Chanson und etwas Funk. Reine Kuschelkost ist das nicht, aber deutlich weniger exzentrisch als zu Beck-Zeiten. Und so bleibt »Rest« trotz einiger Ohrwürmer wie der Single »Deadly Valentine« recht blass. Wie gesagt: Gainsbourg-Produzenten haben es nicht leicht.

Charlotte Gainsbourg

Rest

Release: 17.11.2017

℗ 2017 Because Music LC33186

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