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»Zeitraffergeschichten«

Captain's Diary

Sebastian Müllers Songs passen zwar manchmal mehr ins Poesiealbum als ins Kapitänslogbuch, ein gelungenes Stück Liedermacherkunst sind sie aber dennoch.
Geschrieben am
Songwriter werden kann ja jeder, der ansatzweise in der Lage ist, ein paar Akkorde zu zupfen und zu singen. Zu einem Liedermacher, der etwas zu sagen hat, reicht es hingegen lange nicht bei jedem – Sebastian Müller alias Captain’s Diary gehört zu jenem erlesenen Kreis. Der hat bereits vor zwei Alben das Englische gegen die Muttersprache eingetauscht, ganz im Dienste einer ungefilterten Sprache, in der der Oberhausener von Hoffnung, Angst, Frust und natürlich der Liebe zur Musik selbst singt. Auf das Label des seelenverwandten Matze Rossi und in das Vorprogramm von Kollegen wie Spaceman Spiff passt er nicht nur deswegen ideal, sondern auch wegen der unaufdringlichen Instrumentierung, die der Gitarre kaum mehr als etwas Schlagzeug hinzufügt.

Mit manchen Zeilen driftet Müller etwas zu sehr in den Schmalz ab, wenn er etwa davon singt, den Teufel Angst mit der Waffe Mut bekämpfen zu wollen. Doch wenn man das Herz dermaßen auf der Zunge trägt, was Captain’s Diary auf dem Opener »Herzen auf Zungen« eigentlich abstreitet, kann auch das schon einmal passieren.

Captain`s Diary

Zeitraffergeschichten

Release: 13.10.2017

℗ 2017 Dancing In The Dark

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