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sammler zwischen wiesen und feldern

Brinkman Records

Betritt man die Wohnung, weiß man gleich, daß man bei einem typischen Sammler gelandet ist. Nicht nur die unzähligen Plattenkartons mit Punksingles aus den 70ern und die alte Jukebox fallen ins Auge, auch kleinere Haufen alten Plastikspielzeugs, Buttons und Comics liegen überall herum, genauso wie d
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Autor: intro.de

Betritt man die Wohnung, weiß man gleich, daß man bei einem typischen Sammler gelandet ist. Nicht nur die unzähligen Plattenkartons mit Punksingles aus den 70ern und die alte Jukebox fallen ins Auge, auch kleinere Haufen alten Plastikspielzeugs, Buttons und Comics liegen überall herum, genauso wie die vielen Promo-Exemplare der eigenen Veröffentlichungen.
„Zuerst habe ich ‘78 das Booking fürs Doornroosje (bester Club in Nijmegen, A. d. V.) gemacht. Wir haben die ersten holländischen Punkbands dahin geholt und die ganze Welle voll mitgemacht“, erinnert sich Fred an seine Anfänge im Musikgeschäft. Weiter ging’s mit der Gründung der zwei Waaghals-Plattenläden in Nijmegen und Arnheim, gefolgt von dem ersten Label „Shadowline“. Anfang ‘92 wurde dann „Brinkman Records“ gegründet, auf dem zunächst das Debüt der Lokalgröße MAXIMUM BOB sowie ein Sampler mit Regionalbands erschien.
Der erste und wohl wichtigste Glücksgriff gelang dann mit der Veröffentlichung des BETTIE SERVEERT-Debüts „Halomine“, das auch im Ausland Beachtung fand. Mittlerweile werden BETTIE sogar in den USA lizensiert, was sie zu einem der wichtigsten Standbeine von „Brinkman“ macht. Das zweite Zugpferd - bis jetzt zwar nur in Holland und Belgien - sind die belgischen NEMO, die mit ihrem neuen Album „Dum Dada“ wohl auch bei uns einige Freunde finden werden. Außerdem kümmert man sich um die diversen BETTIE-Projekte wie DE ARTSEN oder die Soloalben von JOOST VISSER.
Zwar nicht so verkaufsträchtig, aber dafür vielleicht um so bedeutsamer sind die „Brinkman“-Aktivitäten innerhalb der internationalen Lo-fi- und Hometaper-Szene. Als Mitorganisator des schon legendären „Fast Forward“-Festivals konnte das Label eine Menge großartiger Künstler gewinnen, allen voran das Projekt DUMP des YO LA TENGO-Bassisten James McNew. Dieser veröffentlichte gleich zwei Alben, das ‘93er Werk „Superpowerless“ und Anfang letzten Jahres die CD „I Can Hear Music“: „Das mit der letzten DUMP war richtig nett. James hatte sich bei uns im Wohnzimmer ein Mini-Studio eingerichtet, und ‘ne Menge Leute kamen vorbei und spielten ein paar Songs mit ein (u. a. Chris Knox von den FALL DWARFES, Peter und Joost Visser, BARBARA MANNING ...).“
Auch für dieses Jahr sind einige interessante Veröffentlichungen geplant. Neben den punkigen METAL MOLLY werden wohl die neuen Alben von SIMON JOYNER und GITBOX! zumindest bei Freunden hintergründiger Singer/Songwriter-Sachen Begeisterung hervorrufen. Es sind eben nicht nur die lauten Töne, die zählen - und dafür muß man eigentlich fast alle „Brinkman“-Bands lieben.

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