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»Uncle, Duke & The Chief«

Born Ruffians

»Uncle, Duke & The Chief« ist rückwärtsgewandter Indie-Rock ohne Schnörkel. Aber was stimmt eigentlich an Schnörkeln nicht?
Geschrieben am
Rockmusik ist wie ein Steak. Isst man es pur, ohne Soße oder Marinade, muss die Fleischqualität schon einwandfrei sein, damit’s schmeckt. Schreibt man wiederum einen auf das Wesentliche beschränkten Rock-Song, müssen Melodie und Text den Hörer schon aus den Latschen kippen lassen. Die Born Ruffians konzentrieren auf ihrem fünften Album zwar große Themen wie Tod, Verlust und Antriebslosigkeit smart auf griffige Titel und Textzeilen, darüber hinaus bleibt »Uncle, Duke & The Chief« allerdings zu oft fad und zäh: Böse Zungen könnten behaupten, der auf Akustikgitarre, ein paar Handclaps und mit ordentlich Hall abgemischten Gesang reduzierte Opener »Forget Me« liefere seine Rezeptionsanleitung gleich im Titel mit.

Wenn im weiteren Verlauf immer wieder den Byrds, den Everly Brothers und den frühen Beatles zugezwinkert wird, verursacht dies zwar sicherlich den einen oder anderen juckenden Fuß, bewirkt danach jedoch eher ein Shufflen durch eine 1960er-Playlist als einen Druck auf den Repeat-Knopf. Das von den Kanadiern selbst formulierte Ziel, sich entgegen aller Trends nicht an EDM oder R’n’B anzubiedern, ist in seiner Authentizität sicher löblich – ein bisschen exotischer hätten sie »Uncle, Duke & The Chief« aber schon würzen können.

Born Ruffians

Uncle, Duke & the Chief

Release: 16.02.2018

℗ 2018 Paper Bag Records

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