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Bones

Fenster

Wer wagt es, sich nach den Türen noch nach einem anderen Gebäudeteil zu benennen? Das Duo Fenster überzeugt auf seinem Debüt mit Folk-Hymnen aus dem dunklen Zauberwald.
Geschrieben am

Das Duo Fenster – die New Yorkerin JJ Weihl und der Berliner Jonathan Jarzyna – überzeugt auf seinem Debüt mit hymnischem, aber gebrochenem Songwriting, das klingt wie aus dem dunklen Zauberwald. Die Bruchstellen sind dabei augenfällig. Das fängt an mit den sauber zerlegten Knochen auf dem Cover und setzt sich fort bis rein in die Songs, in denen häufig mittendrin das Tempo wechselt oder sich die Stimmung dreht. Und dann ist da noch die Geschichte, wie Sängerin JJ bei der Aufnahmesession in einem Berliner Kellerstudio buchstäblich ein Fenster auf den Kopf gefallen ist.

So viel zur Namensgebung. »Bones« glänzt mit eingängigen Melodien und einer Tendenz zu weiten, offenen Räumen. Auffallend ist vielleicht der unaufdringliche Einsatz von Umgebungsgeräuschen aus dem Stadtraum, der sich wunderbar mit der minimalen Percussion, Gitarren und Banjos mischt. Trotz der warmen Instrumentierung wird das Album von einem leicht morbiden Charakter durchzogen. Die Songs heißen »Gespenster« oder »Gravedigger«, und es gibt viel schräge Momente, die sich mit dem Wohlklang der Musik zu beißen scheinen. Ein tolles Debüt in entfernter Psych-Folk-Tradition voller spannender Drehungen und Wendungen.

In drei Worten: Zauberwald / Splitter / Psych-Folk

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