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»Fake Sugar«

Beth Ditto

Ihre Hochphase mag rund zehn Jahre zurückliegen, das heißt aber noch lange nicht, dass Beth Dittos erstes Soloalbum kein Hit werden kann. Ist es nämlich.
Geschrieben am
Es ist gefühlt ewig her, dass uns Beth Ditto mit The Gossip vom Hocker gehauen hat und zur feministischen und body positive Popkulturikone wurde. Nach Karl-Lagerfeld-Props, der Auflösung ihrer Band, einer eigenen Modekollektion und einer ersten Solo-EP gibt es jetzt also ihr eigenes Album. Das ist kein Meisterwerk, nicht mal eine große Überraschung. Und jetzt kommt das fette Aber: »Fake Sugar« ist trotzdem ein ordentliches Album geworden. Ditto wendet sich wieder dem eingängigen, bebenden Tanzflächen-Pop zu, spickt ihn mit kitschigem Drama (»Lover«), setzt Geisterbahn-Soundeffekte (»Do You Want Me To«), und manchmal gibt’s auch ein paar Country-Anleihen (»Fake Sugar«), denn Ditto hat sich auch von den Südstaaten inspirieren lassen. Die Off-Beats sind allgegenwärtig, dazu ihre nach wie vor herausragende Stimme. Die wütende Dringlichkeit von früher ist Beth Ditto aber zusammen mit dem Rest Punk abhandengekommen. Das hier ist ganz einfach Pop. Dafür entschädigt uns Ditto aber mit einem Hit nach dem anderen, denn ausnahmslos zu allen Songs kann man sehr gut tanzen.

Beth Ditto

Fake Sugar

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Myra's Child LLC under exclusive license to Sony Music Entertainment

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