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»Belgrad«

Belgrad

»Belgrad« ist ein atmosphärisch dichtes und überraschend ausgefeiltes Debüt ehemaliger Punkhelden.
Geschrieben am
Das Debütalbum der Band Belgrad ist dem Begleitschreiben zufolge »nicht auf der Suche nach dem Lachen und der Leichtigkeit, aber bewegend, einprägsam und unabhängig von Ansprüchen und Attitüde«. Man könnte angesichts dessen pathosbeladenen Quatsch befürchten, doch dann würde man die Entdeckung einer spannenden Untergrund-Supergroup verpassen. Hinter dem mysteriösen Projekt stecken Reste von Slime, Torpedo Moskau und Kommando Sonne-nmilch, die neben Bands wie Dackelblut einen alternativen Erzählstrang deutscher Musikgeschichte erschaffen haben.

Die neu gegründeten Belgrad lassen auf ihrem Debüt die alten ruppigen Tage aber hinter sich und bauen acht ausgefeilte Nummern von klein bis hochhaushoch auf, deren Nachbarschaft irgendwo bei Kante, Tocotronic und Fehlfarben verortet werden könnte. Großer Trumpf der Band ist dabei der atmosphärische Sound, der desöfteren durch Samples ergänzt wird, mit denen man nun wirklich nicht gerechnet hätte. Da startet im Opener irgendein Typ Raketen und spricht russisch und einige Stücke weiter bohren sich leise Störgeräusche durch einen Song. Ost und West, Damals und Heute, Ostalgie und Systemkritik, der durchdachte Sound und die rauschhafte Spielfreude: Belgrad setzen textlich und musikalisch immer wieder auf Gegensätze und schaffen es dabei, die Waage zu halten. Oder um es auf den Punkt zu bringen: »bewegend, einprägsam und unabhängig von Ansprüchen und Attitüde.«

Belgrad

Belgrad

Release: 01.09.2017

℗ 2017 Zeistrafe

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