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»Somersault«

Beach Fossils

Innovation, wenn sie am nötigsten ist: Die Beach Fossils erweitern auf Album Nummer drei ihr Sounddesign mit zum Teil großartigen Ergebnissen.
Geschrieben am
Als die Beach Fossils über Blogs sukzessive Szenebekanntheit erlangten, waren sie quasi eine Garagenband. Mit bescheidenem Equipment und Produktions-Knowhow ausgestattet, etablierten sie einen ungeschliffenen Sound, der zum Markenzeichen der Gruppe aus Brooklyn wurde. Bereits auf Album Nummer zwei wurden die Ecken und Kanten in Teilen wegretuschiert; die Songs, die sich vor allem durch ihre verspielten Gitarrenfiguren definieren, blieben aber weiter toll. Bei vergleichbaren Künstlern wie Wild Nothing hat sich die Suche nach neuen Soundideen eher kontraproduktiv ausgewirkt, die Beach Fossils forschen auf ihrer neuen Platte aber genau an den richtigen Stellen weiter. Exemplarisch dafür steht die erste Single »This Year«: Der Song fängt wie ein archetypisches Stück der Band an. Eine desperate Gitarre setzt ein, ein zarter, aber schneller Schlagzeugrhythmus legt sich darüber, dann kommen elegische Streicher hinzu, und das Stück hebt ab in Richtung purer Schönheit. Solche Momente gibt es auf »Somersault« häufig. So wird in »Saint-Ivy« der Gitarrensound von »Abbey Road« nachempfunden, in »Rise« ertönen melancholische Saxofone. In »Be Nothing« versucht die Band sogar, ein kleines Prog-Gewitter zu erzeugen. Insgesamt ist die zweite Albumhälfte etwas herkömmlicher und unspektakulärer geraten, aber in der Summe tariert die Platte die Gratwanderung zwischen Evolution und Fortbestand perfekt aus.

Beach Fossils

Somersault

Release: 02.06.2017

℗ 2017 Secretly Publishing

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