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Monday

Arpen & The Volunteers

Wer in Deutschland lebt und seine Musik dem Singer/Songwriter-Genre zuschreibt, neigt entweder zu Pathos und Cheesiness oder ist komplett unbekannt.
Geschrieben am

So jedenfalls lautete die Regel seit den frühen Erfolgen von Maximilian Hecker oder dem großartigen »The Last Legend«-Album von Raz Ohara, Einzelphänomene wie Tom Liwa oder Funny van Dannen ausgenommen. Dementsprechend außergewöhnlich mutet der Hintergrund der Leipziger Arpen & The Volunteers an, dementsprechend tun sich Referenzen fast ausschließlich im englischen Sprachraum auf.

Natürlich ist Arpen, bürgerlich Robert Seidel, kein neuer Cash, Drake oder Oldham, er reicht mit seinem so stimmungsvollen wie intim klingenden Debütalbum aber näher an sie heran als fast alle seine Landsleute. Er hat »Monday« reduziert und undogmatisch arrangiert und geschrieben, immer eine scheinbar einfache, aber gar nicht so leicht zu erreichende Atmosphäre im Kopf, die die Musik sehr nah an den Hörer heranrückt. Seine acht Songs sind düster, unmittelbar und persönlich, zudem orientiert er sich gescheit und gekonnt an den Kniffen der großen amerikanischen Meister. Sogar echte schwere Tropfen Blues sickern hin und wieder aus seiner Musik – und das kann nun wirklich kaum einer der landläufigen Songwriter für sich reklamieren.

In drei Worten: Wurzel / Plantage / Songwriter

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