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»Epithymia«

Anjou

Auch das zweite Album des englischen Ambient-Duos Anjou gerät wunderbar entspannt, dennoch spannend und klanglich experimentierfreudig.
Geschrieben am
Die beiden Labradford-Veteranen Mark Nelson (Pan·American) und Robert Donne (Aix Em Klemm, Cristal) sind mit einem zweiten Album zurück. Ohne den Perkussionisten Steven Hess ist ihre zwischen Ambient und Drone angesiedelte Musik jetzt komplett rhythmusfrei arrangiert, klingt aber immer noch genauso atmosphärisch und bildgewaltig wie das selbstbetitelte Debüt. Ob Nelson und Donne für »Epithymia« in die Saiten von Bass und Gitarre gegriffen haben, ist nicht sicher herauszuhören. Die Musik könnte genauso gut rein elektronisch entstanden sein; auch Field-Recordings werden nur angedeutet. Die Grundstimmung ist melancholisch und dunkel dräuend, oft unheimlich und selten sogar freudlos. Synthesizer-Arpeggien und Noise schwellen an und ab, digital geschredderte Streicher-Flächen treffen drohende Kesselpauken, Trompeten, Orgelmelodien und Fabrikgeräusche. Stürmisches Unwetter wechselt mit blubbernden Unterwasser-Szenarien, Rauschen, Schaben und Wabern ab und sorgt für eine äußerst stimmungsvolle Stunde Musik.

Anjou

Epithymía

Release: 24.03.2017

℗ 2017 kranky

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