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»Letzte Kraft voraus«

Angelika Express

Über ein Jahrzehnt nach dem großen Boom des deutschsprachigen Indie-Rock brettern Angelika Express munter weiter voran. Die »letzte Kraft« geht ihnen jedoch recht früh aus.
Geschrieben am
Für alle Freunde von Fakten, durch die man sich furchtbar alt vorkommen soll: Es ist mittlerweile fast anderthalb Jahrzehnte her, dass Wir Sind Helden mit ihrem Debütalbum den Deutschrockzug in Gang brachten, in dessen Windschatten unter anderem der Angelika Express tuckerte. Deren Frontmann Robert Drakogiannakis hat mittlerweile auch schon den fünften runden Geburtstag gefeiert, muss der jungen, zweiten Inkarnation seiner Band wahrscheinlich die harten Alkoholika heimlich im Supermarkt kaufen und versendet mit dem Albumtitel geradezu eine Einladung für blöde Witze.

Seine letzte Kraft reicht aber allem Hohn zum Trotz auf jeden Fall für ein paar kleine Indie-Hits mit Witz und Haltung wie das Anti-Heimat-Lied »Geboren in der BRD« oder die Querdenker-Hymne »Geh gegen den Rhythmus«. Gerade die zweite Hälfte des mit 15 Songs arg großzügig gefüllten Albums schrammelt jedoch eher ideenlos vor sich hin. »Wir stecken fest in unseren Schuhen, sonst würden wir was Vernünft’ges tun, pro Augenblick ein Song«, nehmen sich Drakogiannakis und Jörkk Mechenbier (Love A) in »Vinylbeton« selbst auf die Schulter – und manchmal ist ein bisschen Selbstironie vielleicht die beste Art von Altersweisheit.

Angelika Express

Letzte Kraft voraus

Release: 17.11.2017

℗ 2017 Unter Schafen Records

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