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»Trippin’ With Dr Faustus«

Amplifier

Früher ein Tsunami aus Wucht und Woge, heute fein ausgearbeitete Kunstrock-Tradition: Amplifier befinden sich im steten Wandel.
Geschrieben am
An die früheren Alben des Quartetts aus Manchester erinnert man sich vor allem wegen ihrer Wucht. Eine unerbittliche, mitreißende wall of sound. Breit aufgebauter, komplex arrangierter Rock an der Grenze zum Noise, wo dieser nicht karg scheppert, sondern sich ausproduziert sogar in Boxen von Bang & Olufsen gut machen würde. »The Octopus« von 2011 klang tatsächlich wie der Meeresgigant, der seine gigantischen Arme auf die Planken der verfluchten Karibik drischt. Kein Wunder, dass »Silvio« als Schlüsselstück dieses Albums damals erst einmal zur Seite gelegt wurde.

Das Konzept erzählt die Geschichte von Fausts Pakt mit dem Teufel anhand des mephistophelischen Silvio Berlusconi neu, nun also auf ganzer Albumlänge. Somit sind Amplifier heute: Prog. Artrock. Verspielt, verschnörkelt und auf seltsame Weise traditionell. Die Rhythmusgruppe huldigt ständig den klassischen Alben von Tool. Gesang, Gitarrenfarbtöne und Aufbau werfen ihre Leinen in die 1970er aus, als Yes das Genre maßgeblich prägten, Marillion noch kompliziert waren und Peter Gabriel mit Fuchsmaske auftrat. Je nach Vorliebe ist das zu viel des Guten oder ein echter Grower.

Amplifier

Trippin' with Dr Faustus

Release: 14.07.2017

℗ 2017 Rockosmos

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