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»Relaxer«

alt-J

alt-J leisten sich neue Klangeskapaden zwischen Avantgarde und Romantik, Disco und Kathedrale.
Geschrieben am
Wer fragt sich bei den Arrangements, die alt-J regelmäßig aus ihren Gehirnwindungen zaubern, nicht manchmal, wen die Jungs beeindrucken wollen oder was sie geraucht haben? Immerhin: Die Herren halten ihren Frickelwahn und ihren Eklektizismus stets mit einem guten Gespür für Groove und Hooks in Schach. Letzteres demonstrieren sie auf ihrem dritten Album etwa mit dem überdrehten Electro-Garagenrocker »Hit Me Like That Snare« oder dem sich so unwiderstehlich wie größenwahnsinnig hochschaukelnden »In Cold Blood«. Größenwahn ist überhaupt ein gutes Stichwort, denn das Trio hat auf »Relaxer« seine symphonische Seite entdeckt. Während der pastoralen Folk-Einlage »Last Year« bleibt’s beim einzelnen Fagott. Anderswo wird geklotzt. Das funktioniert, wenn alt-J den Gassenhauer »House Of The Rising Sun« mit klassischem Gitarren- und Streichorchester und einer Kombination aus Understatement und Bombast neu erfinden. Legt allerdings im abschließenden »Pleader« zu Geigen und Kirchenorgel auch noch der Knabenchor los, wird’s langsam etwas albern. Das mit dem Chorgesang kriegen die drei besser allein hin.

alt-J

RELAXER

Release: 02.06.2017

℗ 2017 alt-J under exclusive licence to Infectious Music Ltd., a BMG Company

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