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Es gibt nicht nur Metal in Finnland

Alma im Gespräch

Sie war kaum zu überhören und auch nicht zu übersehen in diesem Festivalsommer. Almas gilt als neuer Stern am EDM-Pop-Himmel. Nach diversen Kollaborationen und Shows arbeitet sie nun an einem ersten Album. Julia Brummert traf sie zum Interview.
Geschrieben am
Ihre Haare mögen knallgrün strahlen, sie selbst strahlt gerade nicht. Almas Sommer war einfach anstrengend, schön und aufregend, ja, aber auch anstrengend. »Wir waren überall, in Großbritannien, Russland, Norwegen, Schweden, Italien, Deutschland, Rumänien«, sagt sie. »Es waren einfach sehr viele Festivals. Ich war so beschäftigt, dass ich keine Zeit hatte, darüber nachzudenken. Wenn ich dann nach Hause komme und mal einen Moment Ruhe habe, um zu reflektieren, kann ich es selber kaum fassen.«

Almas Singles »Karma« und  »Dye My Hair« waren in den letzten Monaten überall zu hören, der gemeinsame Song mit Felix Jaehn, »Bonfire« landete in Deutschland auf Platz 3 der Single-Charts. Alma schwimmt derzeit oben auf der EDM-Erfolgswelle. Nach den Festivals werden ihre Songs die Herbst-Kirmesplätze des Landes beschallen, nach den Singles soll im nächsten Jahr ein erstes Album erscheinen. 

Geboren ist Alma in Finnland, als Teilnehmerin bei einer Castingshow machte sie 2013 zum ersten Mal von sich reden. Sie blieb in Kontakt mit dem Business und war zunächst als Backgroundsängerin bei finnischen Rapperinnen und Rappern mit auf Tour. Und jetzt ist sie mit ihrem eigenen Programm nur noch unterwegs und gefragt, überraschend, wie sie sagt: »Ich habe früher davon geträumt, Konzerte zu geben. Als Finnin dachte ich jedoch nicht daran, mal ein großer Star zu werden. Es erschien mir unerreichbar. Es gibt nicht viele Superstars aus Finnland, außer natürlich im Metal. Jetzt passiert es doch und das ist eigenartig.«
Almas Songs sind eingängig, fröhlich und der EDM-Sound gerade im Trend. Sie drehen sich um nachvollziehbare, alltägliche Themen. In »Dye My Hair« singt Alma darüber, sich für jemanden, den sie liebt verändern zu wollen. Passiert sei ihr so was aber noch nie wirklich: »Ach, das war einfach ein Witz im Studio, der zum Song wurde. Es ist ein lustiges Liebeslied. Ich lasse mich einfach von meinem Leben inspirieren, von meinen Freundinnen und Freunden, von der Liebe. Eher langweilig eigentlich.«

Auffällig ist Alma dennoch. Da wären einmal ihr Style, die bereits erwähnten grünen Haare, aber auch ihr selbstbewusstes Auftreten. Das führt dazu, dass sie gern als »frech« oder »edgy« bezeichnet wird, außerdem fällt immer wieder der Begriff »Girl Power«, wenn es um ihre Musik und ihren Stil geht. Alma sieht das gelassen: »Manchmal bin ich eher Emo, manchmal bin ich nervig, auch dieses ›edgy‹ mag eine meiner vielen Seiten sein. Dass alle so viel Wert auf ›Girl Power‹ legen, liegt wahrscheinlich daran, dass ich so viel mit anderen Künstlerinnen zusammenarbeite. Mit Charli XCX schreibe ich viel, zum Beispiel, sie wird auch bei meinem Album helfen.« Nicht nur das, Charli XCX hat auch das Video zu Almas neuer Single »Phases« produziert. »Wir sind sehr gut befreundet, da fällt es uns leicht.«.

Für Alma geht es nach den vielen Shows nun zurück nach Finnland und auch nach Los Angeles. Sie freut sich drauf: »Mein Leben war so hektisch in letzter Zeit, ich hatte für nichts Zeit. Ich freue mich auf die Arbeit am Album, ich habe viele Ideen. Mein Telefon ist voll mit Entwürfen, ich kann es kaum erwarten, dass daraus Songs werden.« Nach den bewegten letzten Monaten wird es ihr an Inspiration wohl kaum mangeln. Und dann sehen wir uns nächsten Sommer wieder, auf den Festivalbühnen der ganzen Welt. 

ALMA & French Montana

Phases - Single

Release: 21.09.2017

℗ 2017 PME Records, under exclusive license to Polydor/Island, a division of Universal Music GmbH

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