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»Belladonna Of Sadness«

Alexandra Savior

Alexandra Saviors erster Streich »Belladonna Of Sadness« klingt so cool, als hätte sie es rumlungernd und rauchend im Bett aufgenommen.
Geschrieben am
Wenn eine junge Künstlerin mit einem etablierten Künstler zusammenarbeitet, patschen sich Kritiker sogleich in die Hände und schmeißen mit Mentoren- und Musenunterstellungen um sich. Alexandra Savior ist 21 Jahre alt, hat ihr Debütalbum in Zusammenarbeit mit Superboy Alex Turner aufgenommen, und hier ist es nicht anders: Dass Turner einen großen Einfluss auf Savior hatte, ist offensichtlich – manchmal sogar etwas zu sehr: »M.T.M.E« erinnert zum Beispiel stark an Arctic Monkeys’ »Crying Lightning«, und in »Bones« singt Savior sogar wie eine weibliche Ausgabe Turners. Doch Savior hat mehr als genug auf dem Kasten. Sie schreibt nicht nur Songs, sondern produziert auch ihre Musikvideos selbst. Die ersten elf Songs der Portlanderin sind souliger Indie-Pop und klingen stark (»Shades«), schwelgend (»Cupid«) und gefährlich (»Mystery Girl«). Hörbar ist auch, dass ihre musikalischen Vorbilder Nina Simone, Nico und Billie Holiday sind. Die Amerikanerin ist das Britischste, was es momentan zu hören gibt. Sie klingt unbeeindruckt, fast schon arrogant und dabei so unglaublich gut, dass es sich lohnen wird, dranzubleiben, um zu sehen, was da noch alles kommt.

Alexandra Savior

Belladonna of Sadness

Release: 07.04.2017

℗ 2016, 2017 Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

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