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Top 7

Alben, die mit uns 25 werden

Olle Kamellen und Listen mögen wir eigentlich gar nicht so sehr, wie es in dieser Ausgabe den Anschein hat. Tatsache ist: Als Intro im Dezember 1991 auf den Markt kam, geschah das auch als Reaktion auf zahlreiche starke Alben dieser Zeit, die später in den Meisterwerke-Kanon aufstiegen. Deshalb hier eine kleine Auswahl von Alben, die mit uns 25 werden. In recht willkürlicher Reihenfolge zusammengestellt von Daniel Koch. 
Geschrieben am
01 Hole »Pretty On The Inside«
Selbst wenn allerorts eher die heisere Grunge-Herrengarde geehrt wird, muss man feststellen, dass Hole mit ihren Netzstrumpfhosen den Baumwollhemdenträgern kräftigst in den Arsch traten, als sie im September 1991 dieses Debüt vorlegten. In Stücken wie »Teenage Whore«, dem brachialen »Sassy« oder dem schleppscheppernden »Loaded« tanzen Aggression und Attitüde einen wundervollen Pogo, zu dem sich Männlein wie Weiblein schubsen konnten.

Hole

Pretty On the Inside

Release: 23.08.1991

℗ 1991 Caroline Records, Inc.

02 Nirvana »Nevermind« 
Gerade weil man Nirvana-Tops inzwischen bei fiesen Modeketten wie Vero Moda und C&A kaufen kann, darf man nicht vergessen, was »Nevermind« auslöste. Als »Smells Like Teen Spirit« auf MTV-Rotation lief, gab es zum Beispiel Kids, die den Song mit dem Kassettenrekorder aufnahmen, um ihn im Schulbus vorspielen zu können. Am Release-Tag Ende September 1991 kickte »Nevermind« dann gar Michael Jackson vom Thron der US-Charts. Das muss man als depressives, oft eher ungewaschenes Genie ja auch erst mal schaffen …

Nirvana

Nevermind

Release: 01.01.2011

℗ 2011 Geffen Records

03 Die Lassie Singers – »… helfen dir«
Aber hey, es kam ja nicht alles von drüben: 1991 debütierten auch die Lassie Singers um Christiane Rösinger und Almut Klotz auf Albumlänge. Mit Zeilen wie »Pärchen stinken, Pärchen lügen, Pärchen winken und fahren nach Rügen«, oder »Ich will nicht Jane von Tarzan sein« und Geschichten über »Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs« waren die Lassie Singers ebenso starke wie erfrischende Stimmen – und das zu einer Zeit, in der die Herren der Musikschöpfung besonders pathetisch jaulten.

Lassie Singers

Die Lassie Singers helfen dir

Release: 09.02.2007

℗ 1991 Flittchen Records 1991

04 Blumfeld »Ich-Maschine«
Bleiben wir innerhalb der Landesgrenzen. 1991 kam mit der Single »Ghettowelt« der Vorbote, Anfang 1992 dann die Einlösung der hohen Erwartungen: Jochen Distelmeyer warf die »Ich-Maschine« an, mit der er sich in die deutsche Musikgeschichte dichtete und sang. Ach, was gäbe man drum, wenn heute mal wieder eine junge Band sänge: »Dieser Zustand ist nicht tanzbar / ich schlage Wurzeln und das nicht aus Verlegenheit / sondern aus Angst davor, / dass es, weil es immer so war, auch so bleibt.«

Blumfeld (Indigo)

Ich-Maschine

05 The Sugarcubes »Stick Around For Joy«
Wann ist ein Hit ein Hit? Nicht unbedingt, wenn er »Hit« heißt. Im Falle der Sugarcubes ging die Rechnung jedoch auf: Song Nummer zwei vom dritten und letzten Album der Sugarcubes war schlicht mit »Hit« betitelt und wurde genau das. So eingängig klang Björk danach selten wieder. Fans der Band streiten gerne darüber, welches Album ihr bestes war und nennen dieses dabei selten – aber ein genialer Abschied war es dennoch. Wer dran zweifelt, höre noch mal »Leash Called Love« und »Hetero Scum« und halte bitte den Mund. 

The Sugarcubes

Stick Around for Joy

Release: 18.02.1991

℗ 2016 One Little Indian Records

06 A Tribe Called Quest »The Low End Theory«
Interessanterweise war HipHop schon immer Thema im Intro – womit ausdrücklich nicht das Coolio-Cover aus dem Jahr 1996 gemeint ist. Deshalb schwang auch immer wieder die Liebe zum zweiten ATCQ-Album mit, das im September 1991 erschien und schon damals als genresprengend galt. Hier klopften Beats an live gespielte Jazz-Parts, hier hielt sich genialer Wortwitz und politische Attitüde die Waage. Da muss man dann auch mal die Weitsicht der Konkurrenz loben: Die Spex ernannte »The Low End Theory« zum Album des Jahres. 

A Tribe Called Quest

The Low End Theory

Release: 24.09.1991

℗ 1991 Zomba Recording LLC

07 My Bloody Valentine »Loveless«
Natürlich haben wir in dieser Liste viel Großes unterschlagen: Pearl Jam, Soundgarden, Massive Attack und was es nicht noch alles gab. Trotzdem müssen wir hier noch unsere große Liebe für »Loveless« loswerden, das Durchbruchsalbum von My Bloody Valentine, das passenderweise in einem besonders nebeligen Herbst des Jahres 1991 aus dem Zwielicht trat. Wer stellt sich nicht gerne in Trockennebelwolken, schaut auf die Schuhspitzen und lässt sich den Kopf waschen vom Gitarrenfeedback eines »When You Sleep« oder »Sometimes«? Eben.

My Bloody Valentine

Loveless (Remastered)

Release: 04.05.2012

℗ 2012 Sony Music Entertainment UK Limited

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