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»Hey Herz«

AB Syndrom

Dubstep erreicht Deutschland: Vier Berliner Jungs haben James Blake als Erste richtig verstanden.
Geschrieben am
Verblüffend, einfach nur verblüffend: Vier junge Typen, nach Berlin gezogene Provinzler, Minilabel und auch sonst von Tuten und Blasen vermutlich keine Ahnung – und dann so ein Album? »Hey Herz«, die zweite LP von AB Syndrom, ist trotz oder gerade wegen ihrer Maßlosigkeit und Unzulänglichkeiten eine super Platte. Dahinter steht ein Quartett, das die Potenziale von Dubstep endlich mal richtig verstanden hat: nämlich die Optionen, klassische Rhythmen und Sound-Muster fahren zu lassen, um daraus wahrhaft packenden, hybriden Pop zu formen.

Vierzehn fragile, intuitiv und sehr emotional komponierte Tracks mit verschleppten, an den richtigen Stellen unterbrochenen Rhythmus-Elementen und pointiert eingesetzten Synthie-Sprengseln – und darüber eine Stimme, als würde Cro R’n’B singen. Sie sind lang nicht so sehr aus einem Guss wie beim Vorbild James Blake, auch wegen spürbarer jugendlicher Ungeduld – dadurch aber nur umso reizvoller. Klänge der Sound Sizarrs spontaner und clubbiger, er käme dem von AB Syndrom nahe. Genau deshalb wird sich diese Band durchsetzen, erst bei den Kids, dann bei den Urbanen, dann bei allen. Mit dieser Platte sind AB Syndrom auf genau dem richtigen Weg.
AB Syndrom »Hey Herz« (Herr Direktor / H’Art / VÖ 03.07.15)

AB Syndrom

Hey Herz

Release: 03.07.2015

℗ 2015 Herr Direktor

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