
Public Enemy
»Revolverlution Tour 2003«
08.02.2005, 17:22, Text:
Uwe Buschmann,
Uwe Buschmann
Gescheitert, aber nicht gebrochen. Ältere HipHop-Semester, die heute keinen großen Erfolg mehr haben, gibt es viele, aber bei niemandem wird es einem signifikanter bewusst als bei Public Enemy und sagt damit einiges über den tatsächlichen Zustand von HipHop in den USA aus. Sie waren groß, stark, wild. Und vor allen Dingen waren sie politisch. Ihre Beats brachten zwar den Noise, doch es waren ihre Parolen, die sie zur wichtigsten HipHop-Band ever machten. Mit ihrem dann aber immer mehr ausbleibenden kommerziellen Erfolg schien auch die politische Dimension aus der HipHop-Kultur endgültig verschwunden zu sein. Es gab keine gleichrangigen Nachfolger, die in das gleiche Mikrofon stoßen konnten wie Chuck D.
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