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Young Magic

»Melt«

[Carpark / Indigo]

Text: Lara Malm

Bei diesem New Yorker Trio treffen Hippie und Hipster aufeinander und gehen gemeinsam im Mondschein den Strand entlang. West-Electro trifft Weltmusik.

Seinem zauberhaften Bandnamen gerecht zu werden könnte die vornehmste Ambition des jungen Trios aus New York sein. Sein Debüt gibt sich auch spürbar Mühe, verwebt Einflüsse von Electronica, afrikanischer Rhythmik und HipHop zu kosmopolitischen Kompositionen. Inspirationsquelle für das psychedelische Wechselspiel aus tropischem Trommelwirbel und westlicher Electromusik sind wohl die vielen Reisen, die die Band unternimmt. Reiche Eltern, oder was?


Die Stationen ihrer kreativen Trips verteilen sich auf Südamerika, Australien und Europa. Aufgenommen in 17 verschiedenen Städten in zehn Ländern, vereint »Melt« eine Mischung aus esoterischen Soundvibes (»You With Air«) und glitzernden Klangwänden (»Jam Karet«). Bildlich gesprochen: Hier treffen Hippie und Hipster aufeinander und gehen gemeinsam im Mondschein den Strand entlang. Also, wenn das keine magischen Momente sind, dann weiß ich auch nicht!

In drei Worten: Tropisch / Funkeln / Mondschein

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