Jeffrey Lewis
»A Turn In The Dream-Songs«
[Rough Trade / Beggars / Indigo]
Text:
Holger Wendt
Songs wie Comicstrips: bildhaft, szenisch, pointiert. So fahrig und süß ist New York eben auch noch – und das zehn Jahre nach Adam Greens Moldy Peaches.
Wer sich dieses Album via iTunes besorgt, hat’s einfach nicht gerafft: Die Platte ist ein crossmediales Gesamtkunstwerk – irgendwie CD, irgendwie Comic und irgendwie beides zugleich. Hier geht’s um Haptik. Farben. Figuren. Und genau deshalb kommt »A Turn In The Dream-Songs« im Pappschuber mit quietschbuntem Cover und zehnseitigem Comic. Wer sich so etwas Kauziges ausdenkt? Jeffrey Lewis natürlich, Berufsjugendlicher und Antifolk-Ikone aus New York. Auf seinem gefühlt zwanzigsten Album nuschelt er sich durch vierzehn Monologe aus Nonsens und Alltagsphilosophie. Die reichlich instrumentierten Songs wirken dabei wie vertonte Comics: bildhaft, szenisch, pointiert.
In drei Worten: ANTIFOLK / GOES / COMIC
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