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Conmoto

»Cut Cut Cut«

[Nois-o-lution / Cargo]

Text: Ulf Imwiehe

Der Koblenzer Wunder-Produzent Kurt Ebelhäuser verhilft dem hektischen, aber stets eingängigen Post-Core der Bubonix-Erben zu maximaler Wärme bei gleichzeitiger höchster Screamo-Aggression.

Im Feld der zeitgenössischen knorrigen Gitarrenmusik gibt es Produzenten, deren künstlerische Präsenz so prägend ist, dass man ihre Mitarbeit an einem Album spätestens nach den ersten zwei Akkorden erkennt. Steve Albini ist so einer, genau wie Rick Rubin oder – am bombastischeren Ende der Skala – Devin Townsend. Die Schnittmenge der Modi Operandi dieser drei unterschiedlichen Produktionsweisen – maximaler Druck, basische Aufgeräumtheit und Verdichtung – besetzt Kurt Ebelhäuser, bekannt als Gitarrist und/oder Sänger von unter anderem Blackmail und Scumbucket.


So bestechen auch die von ihm produzierten Bubonix-NachfolgerInnen Conmoto bei aller klirrenden Post-Core-Hektik und fauchenden Alarmriffs durch diese wunderbar sämige Ebelhäuser-Wärme und sein Faible für leicht verstiegene, aber stets bezaubernd erfrischende Melodiebögen. Dafür, dass es nicht zu gemütlich und nice wird, sorgt vor allem die drastische und durchaus anstrengende Screamo-Performance von Sängerin und Gitarristin Sarah De Castro. Das tut weh. Wunderbar weh.

In drei Worten: KNALLEN / KLIRREN / POST-HC

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