Atlas Sound
»Parallax«
Text:
Lara Malm
Der Kopf von Deerhunter bewegt sich mit diesem Soloprojekt auf experimentellen Pfaden. Der Heimathafen von Atlas Sound ist die Galaxis, in der Ambient, Dream-Pop und Shoegaze zu einer halluzinogenen Mischung verschwimmen.
Bradford Cox sendet wieder Signale von outta space. Mit dem dritten Studioalbum »Parallax« seines Alter Egos Atlas Sound tritt er eine musikalische Reise auf dem Traumschiff an, sie führt durch eine Welt sphärischer Klang-Hymnen und elektronischer Akustik. Der Kopf von Deerhunter bewegt sich mit diesem Soloprojekt also auf weit experimentelleren Pfaden als mit der rockigen Hauptband. Der Heimathafen von Atlas Sound ist die Galaxis, in der Ambient, Dream-Pop und Shoegaze zu einer halluzinogenen Mischung verschwimmen.
Sechseinhalb Minuten Lo-Fi-Trance (»Terra Incogita«) oder plätscherndes Soundgewölbe (»Te Amo«) sind der naheliegendste und psychedelischste Beweis. Zusammen mit Deerhunter und Lotus Plaza (Soloprojekt von Gitarrist und bestem Freund Lockett Pundt) hat Cox’ Bande ein Triumvirat aufgebaut, das zwischen Hypnose und Harmonie jeden Kick draufhat. Insgesamt betrachtet zeichnen sich hier deutlich gar nicht mal kleine Pop-Genies ab.
In drei Worten: WELTRAUM / HYPNOSE / GENIE
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