Brett Anderson - Black Rainbows Artikelbild (groß)
 
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Brett Anderson

»Black Rainbows«

[Embassy Of Music / Warner]

Text: Peter Wittkamp

»Black Rainbows«. Ein Bild, das sich mit dem dazugehörigen Album streiten muss, wer denn nun schlechter ist.

»Black Rainbows«. Ein Bild, das sich mit dem dazugehörigen Album streiten muss, wer denn nun schlechter ist. Brett Anderson, dessen jüngste Reunion-Auftritte mit Suede noch einmal eindringlich bewiesen, dass die Jugend der Jugend gehört, war auf seinen Post-Britpop-Solo-Werken, es mögen drei gewesen sein, eigentlich auf einem eingängigen Pfad: Schmachtpop! Das ist sicher nicht der spannendste Weg, aber drei, vier Songs blieben immer hängen, der Rest sickerte sehr angenehm durch. Hier hingegen sickert alles. Unangenehm. Fast penetrant in seiner Beliebigkeit. Bis auf »Actors«: der siebte Song, die Ausnahme, der Beweis, dass es wirklich Anderson ist, der das hier aufgenommen hat.


Suede, Melodie und Melancholie, Hit. Davor und danach dann wieder der bereits angedeutete Quatsch, den nur die immer noch verführerische Stimme vor einem Totalausfall rettet. »Actors« wird es für 99 Cent bei iTunes geben, das komplette Album wenig später zu einem ähnlichen Preis auf eBay. Schade, aber alles andere zu prognostizieren wäre fahrlässig bis gelogen.

In drei Worten: SCHMACHT / POP / VERSICKERT

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