The Field - Looping State Of Mind Artikelbild (groß)
 
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The Field

»Looping State Of Mind«

[Kompakt]

Text: arno raffeiner

Wie Ambient-Rock-Schleifen in zehnfacher Vergrößerung aussehen? Ziemlich genau so, wie das dritte Album von The Field klingt. Groß, schwer, dunkel.

Axel Willner hat sich eine Lupe besorgt. Damit linst er immer weiter hinein in seine geliebten Klangschleifen, als wollte er etwas ihm selbst noch Unbekanntes entdecken in diesen Erinnerungssplittern seiner persönlichen Musikhistorie. Und das tut er ja auch, und wir, die wir ihm dabei über die Schulter schauen dürfen, mit ihm. Die The-Field-typischen Loops, einst nur Sekundenbruchteile lang und zu lichten Melodien montiert, erscheinen im Brennpunkt zerdehnt, um ein Vielfaches größer, schwerer, dunkler.


Ergebnisse dieses musikalischen Zooms sind epische Tracks, derart beharrlich, wenn nicht gar störrisch in ihrer Wiederholungswut, dass sich die raumzeitlichen Referenzpunkte tatsächlich schnell auflösen, wenn man sich nur ein Stück weit mit hineinziehen lässt. Im Grunde ist das beinharte Dickkopfmusik – mit einem angenehmen Weichkocheffekt. Da reichen dem schwedischen Produzenten und seinen Mitmusikern auch sieben unter das Vergrößerungsglas geschobene Sample-Präparate für ein komplettes Album mit über einer Stunde Spielzeit.

In drei Worten: DICKKOPF / WEICHGEKOCHT / ZOOMGAZING

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