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Stars For The Banned

»Stars For The Banned«

[Labelship / Broken Silence / VÖ: 30.09.2011 ]

Text: Klaas Tigchelaar

Muse aus Wien - geht das? Hier wird es zumindest versucht; Pathos, Pop und Referenzleistungen ergeben aber kein wirklich zwingendes Album.

Der »Wiener Klangkünstler« Robert Guenther steckt hinter dem Musikprojekt Stars For The Banned und klingt gesanglich erst mal stark nach Matthew Bellamy von Muse, auch wenn sein Falsett vielleicht nicht ganz so hoch reicht. Musikalisch geht es grantig und leiwand zu, mit ein wenig mehr Schmäh, ruhigeren und perkussiveren Momenten, die dem durchaus vorhandenen Pathos ganz guttun.


Vielleicht die perfekte Gothicrock-Show für ein schwer holzgetäfeltes Wiener Café an einem halbsonnigen Nachmittag. Mehr Vorzüge kann man dem von Herrn Guenther vornehmlich selbst eingespielten Mix aus Gitarrenwänden, Percussion, Harmonium, Schlagzeug, Bass, Trauergesang und gelegentlichen Computerbeats dann aber nicht entlocken. In dieser Zusammenstellung vielleicht noch ungehört, sonst aber lediglich ein ambitionierter Abklatsch diverser Stilvorlagen, die bisweilen etwas durchgenudelt anmuten.

In drei Worten: MELANCHOLIE / DUPLIKATE / DÜSTERBEATS

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