Socalled
»Ghettoblaster«
[Haldern Pop / Cargo / VÖ: 10.10.2011 ]
Text:
Klaas Tigchelaar
[1 Kommentar]
Jiddische Volksmusik und HipHop-Grooves - warum eigentlich nicht?
Ob die unvergleichliche Faszination unbedingt aus dem scheinbar Unvereinbaren erwächst? Zu oft wurde dies als magische Formel ausgetestet, zu oft ist es einfach derbe in die Hose gegangen. Bei Josh Dolgin (Musiker, DJ, Produzent, Arrangeur, Filmemacher und irgendwas mit Medien) aber schien das keine pure Provokation, sondern erst mal nur eine Feststellung beim Hören einer Klezmer-Platte - da war dieser Groove mit dem kleinen funky Ding zwischen den Takten. Und so ist dieser »Ghettoblaster« sozusagen die Klezmer-Variante von De La Soul, Jay-Z und Danger Mouse in einem Aufwasch, bei dem auch schon mal eine instrumentale Piano-Pause dazwischengeschoben werden darf.
Tighte Beats, gute Samples und eine gewisse Distanz zum angerichteten Übel, nicht ohne Selbstironie. Das vertragen doch auch Leute, die lieber Jazzplatten nach Wochentagen sortieren, als die Baggypants mit dem richtigen Beanie zu kombinieren.
In drei Worten: HIPHOP / KLEZMER / GROOVES
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Kommentare
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david addison 08.09.2011 | 22:52:10
betterknower.
wieviel mühe hätte es wohl gekostet, mitzuteilen, dass dieses album stolze 5 jahre alt ist?





