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Givers

»In Light«

[Coop / Universal / VÖ: 07.10.2011 ]

Text: Manuel Czauderna

Ein an Vampire Weekend erinnerndes Debütalbum, das trotz brechender Songstrukturen, verspielter Abwege und punkiger Anleihen oft direkt auf die Tanzfläche zielt. Es gibt Rhythmus, Baby!

Vampire Weekend und Dirty Projectors, klar, diese Bands stehen hier gleich zu Beginn. Denn allzu selten finden sich im amerikanischen und europäischen Indie-Pop derlei Weltmusik-Einflüsse wie bei den Givers aus Louisiana. So ist auch keine gerechtere Referenzzuordnung möglich - aber was soll's: Der Referenz-Baukasten in der Popmusik beschränkt sich ja sowieso auf die ewig gleichen Bands. Wetten, dass man mit Verweisen auf Sonic Youth, The Smiths und The Beach Boys die Plattenstrecke eines ganzen Indie-Magazins bewältigen könnte?


Davon abgesehen lassen sich die Givers tatsächlich gut mit den Dirty Projectors beschreiben - immerhin hatten sie bei der Band aus Brooklyn ihren ersten Slot als Vorband. Ihr Debütalbum ist jedoch mehr als ein Indierock-Album, das verspätet auf den Weltmusik-Hype aufspringt. Auf »In Light« zielt ein Großteil der Songs trotz brechender Songstrukturen, verspielter Abwege und punkiger Anleihen direkt auf sommerliche Tanzflächen. Es gibt Rhythmus, Baby!

In drei Worten: VAMPIRE / SOMMER / RHYTHM'N'INDIE

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